Norbert Frei: Konrad Adenauer

Feb. 01, 2026 at 20:11 245

Konrad Adenauer (1876-1967) wurde vor 150 Jahren, am 5. Januar 1876, in Köln geboren. Dieser herausragende Staatsmann bleibt bis heute der mit Abstand bedeutendste deutsche Nachkriegskanzler. Sein Name ist untrennbar verbunden mit der Westintegration Deutschlands, der Aussöhnung mit Frankreich, des Aufbaus dessen, was sich zur heutigen Europäischen Union weiterentwickelte, namentlich die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (Montanunion, EGKS) im Jahr 1951 sowie die Römischen Verträge 1967, mit der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), der Europäischen Atomgeinschaft (EAG und Euroatom). Hinzu kommt der NATO-Beitritt der Bundesrepublick Deutschland 1955 und nicht zuletzt die Etablierung der CDU als «Partei der sozialen Marktwirtschaft».

Zum «Alten» hat Norbert Frei ein lesenswertes Buch verfasst: Konrad Adenauer. Kanzler nach der Katastrophe. Biographie, C.H. Beck, 2025, 317 Seiten mit 29 Abbildungen, Hardcover, ISBN: 978-3-406-83723-4. Cookies akzeptieren – wir erhalten eine Kommission bei unverändertem Preis – und die Biografie bestellen bei Amazon.de.

In Adenauers Biographie spiegeln sich laut Norbert Frei entscheidende Etappen deutscher Demokratiegeschichte, und in den letzten beiden Jahrzehnten seines langen Lebens hat er sie geprägt wie niemand vor oder nach ihm. Darin liegt für den Biografen der historische Rang und die aktuelle Bedeutung Adenauers begründet.

Norbert Frei verweist nicht nur darauf, dass Konrad Adenauer 1949 mit dem Versprechen einer «sozialen Marktwirtschaft» in seinen ersten Bundestagswahlkampf zog, sondern dass er es war, der zuvor jenen innerhalb der CDU eine Absage erteilt hatte, die noch an einen christlichen Sozialismus glaubten. Damit etablierte er die CDU als «Partei der sozialen Marktwirtschaft» und eröffnete die Möglichkeit einer zukünftigen Koalition mit der FDP.

Norbert Frei merkt dazu zudem an, dass Konrad Adenauer sich in einem allerletzten, in allgemeiner Heiterkeit mündenden Schlagabtausch mit einem seiner linken Kölner Widersacher 1949 gnädig bereit erklärte, die fortan scharf herauszustellende Alternative Markt- oder Planwirtschaft – und damit, jedenfalls propagandistisch, den Unterschied zwischen CDU und SPD – um zwei Adjektive zu ergänzen: «sagen wir: bürokratische Planwirtschaft oder soziale Marktwirtschaft».

Diese Klarstellung führte zu den «Düsseldorfer Leitsätzen» über die Wirtschafts-, Agrar- und Sozialpolitik sowie über den Wohnungsbau, die der Zonenvorsitzende Adenauer im Juli 1949 zusammen mit dem damaligen Direktor für Wirtschaft in der Frankfurter Bizonen-Verwaltung, Ludwig Erhard, und dem Bizonen-Direktor für Arbeit, Anton Storch, vor 200 Journalisten präsentierte, noch rechtzeitig vor dem Wahlkampfauftakt Ende jenes Monats.

Zu Beginn seiner Adenauer-Biographie zitiert Norbert Frei einen Brief vom 23. April 1946 von Konrad Adenauer an seinen Freund und ehemaligen Anwaltskolleger am Kölner Amtsgericht, Paul Silverberg, ebenfalls Jahrgang 1876, später einer der wichtigsten Montanindustriellen der Weimarer Republik, der vor den Nazis ins Schweizer Exil flüchten musste: «Das ist ja überhaupt das Verhängnis für Deutschland, dass die alte Generation überall an die Spitze muss. Die mittlere Generation fällt nahezu vollständig aus, weil sie in der Partei war. Die junge Generation ist nicht urteilsfähig, weder in politischer noch einer sonstigen Hinsicht. Sie muss völlig umerzogen werden.»

Ich hatte in den 1990er Jahren mehrfach die Gelegenheit, mit ehemaligen Sekretärinnen von Konrad Adenauer zu sprechen, vor allem mit Anneliese Poppinga (1928-2015). Sie erarbeitete später als wissenschaftliche Assistentin und Mitarbeiterin mit dem Altkanzler dessen vierbändige Erinnerungen. Nach Adenauers Tod 1967 kümmerte sie sich um Adenauers schriftlichen Nachlass. 1969 nahm sie ihr mehrfach unterbrochenes (Jura-) Studium wieder auf und schloss in München in Politikwissenschaft, Neuere Geschichte und Völkerrecht ab. Mit ihrer Dissertation Das Grundsätzliche in der Politik Konrad Adenauers in seinem Selbstverständnis promovierte sie 1974 zum Dr. phil. Danach leitete sie das Konrad-Adenauer-Archiv in Rhöndorf und wirkte bis 1990 als Geschäftsführerin der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus.

Warum dieser Exkurs? Weil die Arbeiten von Anneliese Poppinga unterschätzt werden. In den 1990er Jahren sprach ich mit ihr über das Thema, dass Adenauer den Deutschen misstraute. Sie teilte die Einschätzung des Staatsmannes nicht. Sie hatte Vertrauen in die Deutschen. Ich dachte bei mir, ich würde viel weiter gehen als der Kanzler: Ich misstraue der menschlichen Natur.

Interessant ist, dass die Begründung Adenauers für sein Wirken in der Politik im hohen Alter sowohl Norbert Frei, Anneliese Poppinga als auch mir als hervorzuhebender Punkt auffiel. Adenauer war 74 Jahre alt, als er 1949 zum Bundeskanzler gewählt wurde, während dem sich Hitler mit 56 Jahren das Leben genommen (und sich aus der Verantwortung gestohlen) hatte.

Norbert Frei erwähnt in seiner Biografie mehrfach Frau Poppinga, u.a. auch in Bezug auf Ludwig Erhard, ohne jedoch zu erwähnen, dass dort nachzulesen wäre, warum Konrad Adenauer gegen Ludwig Erhard als sein Nachfolger im Kanzleramt war: deutsch-französische Freundschaft bzw. Beziehung zu den USA. Dies ist nur ein Detail, das jedoch hoffentlich den einen oder anderen dazu anregt, die Bücher von Anneliese Poppinga zu lesen.

Zurück zur Adenauer-Biografie von Norbert Frei, der zu Beginn seines Buches festhält, dass er den oft geradezu erschöpfend umfangreichen Adenauer-Biographien der letzten Jahrzehnte nicht einfach eine weitere, kürzere, zur Seite stellen wolle. In der Form zwar gleichfalls ein Porträt, sei sein Werk darauf angelegt, eine Reihe meist schon zu Zeiten der «alten» Bundesrepublik eingeschliffener Meinungen, Urteile und Vorurteile über die Persönlichkeit und Politik des Gründungskanzlers noch einmal abzuwägen: aus der Perspektive einer Gegenwart, in der es scheint, als könnte namentlich der als «Westintegration» bezeichnete Weg in die europäische und transatlantische Gemeinschaft, auf den Adenauer den neuen Staat seit seinem ersten Tag im Amt zu führen begann, an ein Ende gekommen sein.

Dazu würde ich anmerken, dass jede Generation die Geschichte neu schreibt, da sich die (zeitliche) Perspektive ändert. Hinzu kommen unterschiedliche politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und andere Standpunkte. Es gibt keine «definitive» Geschichte.

Zudem ist noch keinesfalls klar, dass die transatlantische Gemeinschaft am Ende ist. Die Midterms im November 2026 werden ein erster Fingerzeig sein. Die Wahlen 2028 werden entscheiden, wohin der Weg geht. Noch ist alles möglich. Im Moment stehen Trump und seine Administration so schlecht da, dass ihm die entscheidenen unabhängigen Wähler (independents), die die grösste Wählergruppe darstellen, von der Stange gehen. Zudem ist klar, dass wer die Diktatur China eindämmen will, die Unterstützung der Europäer und sogar Japaner, Südkoreaner, Taiwaner, Inder etc. braucht. Die Auseinandersetzung mit Putins Russland ist nur das Vorspiel zu jener mit Xi Jinpings China.

Zurück zu Adenauer: Norbert Frei konzentriert sich vor allem auf die Nachkriegszeit, der er über 80% seines Textes widmet, obwohl sie nur gut zwei Jahrzehnte von Adenauers Lebens abdeckt, allerdings die politisch wichtigsten. Daher steht bei ihm nichts zur Autobahn. Es war nämlich Konrad Adenauer gewesen, der am 6. August 1932 als Kölner Oberbürgermeister die in drei Jahren gebaute erste sogenannte «Kraftfahrstraße» Deutschlands zwischen Köln und Bonn eröffnete, Monate bevor Adolf Hitler durch eine Koalition ins Kanzleramt kam und später das Autobahnnetz ausbaute.

Gegen Ende seiner Biographie beschreibt der Historiker den herausragenden Kanzler Adenauer als stolz, stur, selbstbewusst, doch ohne eine Spur von Eitelkeit, als fordernd, anspruchsvoll, rechthaberisch, aber selten selbstgefällig. Der Kern einer Sache sei ihm wichtiger als die Verpackung gewesen. Auf dem Weg zu einem als richtig erkannten Ziel sei er nicht zimperlich in der Wahl seiner Mittel gewesen. Im Umgang mit Menschen, sogar in seiner nächsten Umgebung, habe er kalt, hart und rücksichtslos sein können, aber auch charmant und fürsorglich. Er erwähnt zudem eine Aussage von Adenauers selbst aus dem Jahr 1949: „Ich habe stärkere Ellbogen, als ich früher geglaubt hätte.“ Dazu hörte ich vom langjährigen Korrespondenten in Deutschland zu Adenauers Zeit und späteren Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung Fred Luchsinger (1921-2009) ähnliche Kommentare. Die NZZ war Adenauers Leibblatt, was Norbert Frei nicht erwähnt. Allerdings zeigt eines der sehenswerten Fotos am Ende seiner Adenauer-Biografie den Kanzler bei der Lektüre der NZZ. Wie ich in Akten fand, hat Adenauer deutschen Journalisten gegenüber sogar einmal in einem längeren Treffen erzählt, wie er sich eine deutsche Zeitung vorstellt. Wie die NZZ!

Zurück zu Norbert Frei, der meint, die oben erwähnten Eigenschaften und Verhaltensweisen hätten Adenauers gesellschaftlicher Position entsprochen und seien in keinem Punkt ungewöhnlich für die unter Bismarck aufgewachsene Generation gewesen. Der Historiker fragt sich, worin das Besondere lag, das Adenauer ausmachte. Er kommt zum Schluss, vielleicht sei es wirklich vor allem der Umstand gewesen, dass sich ihm der erhoffte Weg in ein bequemes Notariat auf dem Lande nicht eröffnete, der den jungen Juristen Adenauer in die städtische Politik verschlug. Als grosser Redner, gar als Agitator, sei er jedenfalls nicht hervorgetreten, weder vor noch nach seiner Wahl zum Oberbürgermeister mitten im (Ersten) Weltkrieg. Zugleich scheine er der politischen Ordnung, in der er aufgewachsen war und in der er immerhin vier Jahrzehnte reüssiert hatte, nicht lange nachgetrauert zu haben. Augenscheinlich bereitete es ihm keine allzu grosse Pein, die Privilegien hinter sich zu lassen, die das Kaiserreich einem Mann seines durch eigene Leistung erworbenen Standes und Ansehens gewährte, und noch weniger fehlten ihm Bereitschaft und Fähigkeit, die neuen politischen Verhältnisse anzunehmen und mitzugestalten. In diesem Sinne zählte Adenauer, als das Ancien Régime stürzte, rasch zu den lernstarken Demokraten, so Norbert Frei.

Der Historiker sieht den Kölner Oberbürgermeister nicht als Vorkämpfer gesellschaftlicher Aufklärung, aber als glaubwürdigen Repräsentanten der Weimarer Republik, der kein Gegner des Fortschritts war, sondern für eine sozialkonservative, technische Moderne eintrat, im Einklang mit seinem traditionellen Glauben, seinem optimierungsfreudigen Erfindergeist und seinem ausgeprägt besitzbürgerlichen Erwerbssinn.

Adenauer sei kein Intellektueller, aber auch kein blosser Macher gewesen. Nach seiner von den Nazi gewaltsam beendeten Karriere in der Kommunalpolitik und als Präsident des Preussischen Staatsrats sei er ein mit allen Wassern gewaschener Mann der Exekutive gewesen.

Laut Norbert Frei kam Konrad Adenauer in den Krisenjahren ab 1930 der politische Kompass im Umgang mit der aufsteigenden NS-Bewegung zeitweilig abhanden, doch sei seine weltanschauliche Gegnerschaft zu Nationalsozialismus und Kommunismus bestehen geblieben. Für den im Katholizismus fest verankerten Mann seien sie beides böse Blüten eines grassierenden «Materialismus» und «Nihilismus», letztlich eines, aber so habe er es nicht gesagt, aus den Fugen geratenen Kapitalismus gewesen.

Durch die Zeit des Nationalsozialimus habe ihn der völlige Rückzug in die Familie, ins innere Exil gerettet. Er bewahrte Distanz zum Widerstand. Laut unserem Historiker aus der berechtigten Sorge um sich und die Seinen, zum anderen aus der Überzeugung, dass das Nazi-Regime erfolgreich nur von aussen zu erledigen sei, es keinen Raum für eine neue Dolchstosslegende geben dürfe.

Norbert Frei erwähnt hier überzeugend das ohnehin skeptische Menschenbild Adenauers sowie sein Misstrauen gegenüber den Deutschen und besonders ihren Eliten, dessen Ausgangspunkt in der Kriegsbegeisterung von 1914 lag. Adenauers Zug ins Autoritäre – bei gleichzeitiger Abneigung gegenüber allem Militärischen – habe hier seinen Grund.

Neben den von mir eingangs erwähnten wichtigen Weichenstellungen Adenauers wie der Westintegration erwähnt Norbert Frei die (später gescheiterte) Europäische Verteidigungsgemeinschaft, das 1953 geschlossene Londoner Schuldenabkommen und den Israel-Vertrag. Der Historiker unterschlägt dabei nicht, dass Adenauer keine Illusionen gehabt habe über das Ausmass der Bereitschaft seiner Landleute, sich dem Nationalsozialismus zu verschreiben, von der Verfolgung der Juden zu profitieren und im Namen der «Volksgemeinschaft» monströse Verbrechen zu begehen. Doch öffentlich wollte der Kanzler über das Ungeheure des Judenmords nicht sprechen bzw. vermied dies, so weit wie möglich, auch mit Rücksicht auf seine Wähler. Erst im Jahrzehnt nach seinem  Tod wurde der als „Holocaust“ begriffenene „Zivilisationsbruch“ thematisiert.

Norbert Frei betont, Adenauer habe die säuberungspolitischen Ansprüche der Alliierten nicht abgelehnt – schon gar nicht «Nürnberg» und die justizielle Ahndung von NS-Verbrechen, doch habe er früh für ein geschäftsmässiges Vorgehen bei der Entnazifizierung plädiert. Norbert Frei erwähnt Adenauers auf den ersten Blick moralisch nachgerade empörende Allerweltsweisheit: «Man schüttet kein dreckiges Wasser aus, wenn man kein reines hat!»

Dahinter stand laut Norbert Frei die nicht verkehrte Vermutung eines breit anzutreffenden Opportunismus der Vielen – und die ausgesprochen selbstbewusste Annahme, den Wenigen von seinem Schlage und seiner Autorität werde es gelingen, die hoch Belasteten und Unverbesserlichen von den anpassungswilligen «Ehemaligen» zu trennen. Was eine solche Vorgehensweise in Wirtschaft und Gesellschaft, in Kultur und Wissenschaft bedeuten würde, scheine Adenauer nicht so wichtig gewesen zu sein. Vor diesem Hintergrund sei auch die Causa Globke zu sehen, die Adenauers moralischer Glaubwürdigkeit, nicht zuletzt im Ausland, geschadet habe wie weniges sonst.

Wahltaktisch vermied Adenauer Verdammungsurteile über das verflossene Regime. Hingegen habe es geholfen, die Gefühle der Vertriebenen, die der soldatischen Sympathisanten verurteilter Kriegs- und NS-Verbrecher und der Angehörigen der noch immer in sowjetischer Kriegsgefangenschaft befindlichen Soldaten zu pflegen. Deshalb sei im Urteil seiner Zeitgenossen nicht etwa der Abschluss der Pariser Verträge, sondern «Moskau 1955», das heisst die Heimkehr der letzten «Kriegsverurteilten», Adenauers grösster Erfolg gewesen. Deshalb konnte er 1957 mit der absoluten Mehrheit für die Unionsparteien einen bis heute beispiellosen Wahlsieg einfahren. Als zweiten Grund für den historischen Wahlsieg nennt der Historiker die Einführung der «dynamischen» Rente, die zahllosen Sozialrentnern aus engster materieller Bedrängnis geholfen habe.

Die sind wie immer nur einige Angaben aus einem lesenswerten Buch, an dessen Ende der Autor anfügt, Deutschland bräuchte heute wie zu Adenauers Zeit Führungstärke und mehr Europa.

Norbert Frei: Konrad Adenauer. Kanzler nach der Katastrophe. Biographie, C.H. Beck, 2025, 317 Seiten mit 29 Abbildungen, Hardcover, ISBN: 978-3-406-83723-4. Cookies akzeptieren – wir erhalten eine Kommission bei unverändertem Preis – und die Biografie bestellen bei Amazon.de.

Norbert Frei ist Professor em. für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Autor der Standardwerke Vergangenheitspolitik. Die Anfänge der Bundesrepublik und die NS-Vergangenheit (2012) und Der Führerstaat. Nationalsozialistische Herrschaft 1933 bis 1945 (2013). Zuletzt erschien von ihm bei C.H.Beck das Werk Im Namen der Deutschen. Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit (2023).

Zitate und Teilzitate in dieser Rezension/Buchkritik von Konrad Adenauer. Kanzler nach der Katastrophe. Biographie sind der besseren Lesbarkeit wegen nicht zwischen Anführungs- und Schlusszeichen gesetzt.

Rezension/Buchkritik von Konrad Adenauer. Kanzler nach der Katastrophe. Biographie vom 1. Februar 2026. Hinzugefügt um 20:11 deutscher Zeit.