Wie konnte Viktor Orbán eine Proto-Diktatur in Ungarn errichten (meine Wortwahl)? Was ist das strategische Fundament seines Erfolgs – und welche Personen stehen als Unterstützer im Hintergrund?
Der 1968 geborene Àkos Tóth, der Ressortleiter und später stellvertretender Chefredakteur der grössten ungarischen Tageszeitung Népszabadság, anschliessend Chefredakteur der Wochenzeitung 168 Óra und Gründungsredakteur der Online-Zeitschrift Jelen war, widmet sich diesen Themen.
Laut Àkos Tóth ist die Kontrolle der Medien und damit der Öffentlichkeit zentral bei Orbáns Machtausweitung. In seinem rechtzeitig vor der Parlamentswahl in Ungarn vom 12. April 2026 erschienen Sachbuch Nach der Eroberung. Wie Autokraten Medien kontrollieren. Insiderchronik der Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn analysiert der Journalist die systematische Gleichschaltung der ungarischen Medienlandschaft seit dem Jahr 2010 durch Ministerpräsident Viktor Orbán. Redaktionsschluss für dieses Buch war Anfang Januar 2026.
Àkos Tóth: Nach der Eroberung: Wie Autokraten Medien kontrollieren, Insiderchronik der Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn. Wahrheitsperlen Verlag, März 2026, 255 Seiten. ISBN-13: 978-3982786704. ISBN-10: 3982786703. Cookies akzeptieren – wir erhalten eine Kommission bei unverändertem Preis – und die Biografie bestellen bei Amazon.de.
Neben persönlichen Erfahrungen stellt der Àkos Tóth im ersten Teil seines Buches die Ideen, Strategien, Mechanismen, Machtkämpfe und Akteure hinter den Medienübernahmen vor. Diese kulminierten im Jahr 2018 in der Entstehung eines unfassbaren Presseimperiums mit über 470 Medien. Die Entwicklungen in den Redaktionen werden durch persönliche Geschichten, Erfahrungen von Journalisten und Medieneigentümern erzählt. Im Weiteren liefert das Buch eine Zusammenfassung der wichtigsten Übernahmen mit Beschreibungen, Zahlen und Fakten und gibt Aufschluss über das Innenleben der Medienübernahmen. Ein Interview mit der führenden Medienwissenschaftlerin Ungarns behandelt zentrale Lehren und Erkenntnisse und bietet einen Ausblick auf die Gefahr der Übertragung der Methode-Orban auf andere Länder. Das Buch wird ergänzt durch Infografiken, die die Übernahmen und dramatischen Marktveränderungen visuell darstellen.
Laut dem Autor hatten die Ungarn genug von der Aussichtslosigkeit, die durch das politische Chaos zwischen 2006 und 2010, durch die Spaltung der Gesellschaft und die unversöhnlich scheinenden Gegensätze nur noch weiter verstärkt wurde. Aus dieser Situation wies Viktor Orbán (scheinbar) einen Ausweg. Er erhielt 2010 mit seiner Partei Fidesz (Ungarischer Bürgerbund) eine Zweitdrittelmehrheit im Parlament.
Àkos Tóth betont, dass in der ungarischen Verfassung eine Zweidrittelmehrheit der Schlüssel zur absoluten Macht ist. Wahlregeln lassen sich so umschreiben, dass die Modifizierungen stets die Zweidrittelmehrheit begünstigen. Mit einer Zweidrittelmehrheit kann das Parlament ausgeschaltet werden, indem einfach per Dekret regiert wird. Mit einer Zweidrittelmehrheit konnten in Ungarn die Mediengesetze so geändert werden, dass Geschäftsleute, die zum persönlichen Kreis von Viktor Orbán gehörten, und Personen, die staatliche Posten bekleideten, ihre Medienbeteiligungen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro von einem Tag auf den anderen ohne jegliche Gegenleistung freiwillig einer Stiftung überschrieben. Mit einer Zweidrittelmehrheit konnte dieser ganze Prozess anschliessend zu einer Angelegenheit von nationaler strategischer Bedeutung erklärt werden, wodurch bewirkt wurde, dass die nationale Wettbewerbsbehörde die Rechtmässigkeit des Vorgangs nicht untersuchen durfte.
Der Autor unterstreicht die fundamentale Rolle der Medien in der Demokratie. Er verweist auf 1993, als die Népszabadság enthüllte, wie die damals grösste Regierungspartei, das konservative Ungarische Demokratische Forum (Magyar Demokrata Fórum, MDF), mit der damals noch liberalen Oppositionspartei Fidesz beim Verkauf der Parteizentralen gemeinsame Sache machte. Hinter den Kulissen hatten sie sich abgesprochen und sogar die Gesetze so manipuliert, dass sie nach dem Verkauf der Parteizentralen, die sie als Schenkung erhalten hatten, weder Mehrwertsteuer noch Körperschaftssteuer zahlen mussten. Später kam zudem ans Licht, dass Fidesz-Führungspersönlichkeiten – in erster Linie der Hintermann der Partei in wirtschaftlichen Fragen, Lajos Simicska, den viele für einen ebenso bedeutenden Akteur wie Viktor Orbán hielten – die auf diese Weise beschafften Hunderte Millionen von Forint in Unternehmen investierten. Àkos Tóth betont, dass diese Investitionen die Grundlage für die wachsenden finanziellen Möglichkeiten von Fidesz und das zukünftige sagenhafte Vermögen Viktor Orbáns und seiner Familie bildeten.
Bevor der Skandal bekannt wurde, führte die Fidesz-Partei in Meinungsumfragen überlegen. Die Wahl 1994 endete in einem kläglichen Fiasko: Fidesz erlangte ein Abgeordnetenmandat weniger als vier Jahre zuvor, zur Zeit der Wende, als sie im Wesentlichen aus dem Nichts aufgetaucht war, und erhielt nur magere 7%.
Zu dieser Zeit und nach der katastrophalen Niederlage des Ungarischen Demokratischen Forums (MDF) machte sich Fidesz daran, die beinahe verwaiste rechte Seite des politischen Spektrums zu erobern, indem er seine bis dahin liberale Politik nach und nach aufgab. Orbáns Strategie ging auf. Zusammen mit der Unabhängigen Partei der Kleinlandwirte (Független Kisgazdapárt, FKgP), die ein Bündnis mit den Überresten des MDF bildete, besiegte die Fidesz-Partei die damalige Regierungskoalition aus Sozialisten und Freien Demokraten.
Doch bereits 2002 verlor Orbáns Koalition die Macht. In der gemeinsamen Regierungszeit hatte sich der Fidesz die Kleinlandwirte im Wesentlichen einverleibt. Die Wirtschaftsindikatoren waren gut. In den ersten drei Jahren seiner Amtszeit hatte Orbán eine strenge Haushaltspolitik verfolgt. Die rechte Wende schien erfolgreich. Doch in der zweiten Hälfte seiner Regierungszeit verlor er die liberalen Wähler in den Grosstädten, nicht zuletzt aufgrund seiner ausgesprochen Budapest-feindlichen Politik. Er verlor laut Àkos Tóth auch, weil die erneut nach der Macht strebende sozialistische Partei MSZP mit sozialen Forderungen Wahlkampf machte, deren Grundlagen zumindest fragwürdig schienen. Die MSZP nutzte bewusst dieselbe Enttäuschung aus, wie es Viktor Orbán dann 2010 ebenfalls tat. Orbán konnte zudem schwer damit umgehen, dass die sozialistische Partei einen früheren technokratischen Finanzminister in Person von Péter Medgyessy als seinen Herausforderer aus dem Hut gezaubert hatte. Dieser verkörperte das Unpolitische an sich. Neben Orbán als gerissenem Politiker wirkte Medgyessy vollkommen zivil, und gerade das machte ihn in den Augen vieler Wähler glaubwürdig, so Àkos Tóth.
Obwohl Fidesz die Wahlergebnisse 2002 nicht offiziell anfocht, sprach Viktor Orbáner nach der Niederlage 2002 von Wahlbetrug. Wie hätte die Opposition die Wahl heimlich zu Ungunsten der bestehenden Regierung fälschen können?
Den Hauptgrund für seine Niederlage sahen Fidesz und Viktor Orbán im medialen Gegenwind. Der abgewählte Regierungschef erklärte der Zeitung Népszabadság, seine Partei sei von 1998 bis 2002 zwar an der Regierung, aber nicht an der Macht gewesen, da sie ihre Botschaften nicht vollumfassend an die Bevölkerung habe weitergeben können. Er führte aus: „Der Fehler lag nicht darin, dass wir konfrontativ waren, sondern darin, dass wir unsere Entscheidungen geschickter hätten verteidigen müssen. (…) Wir hätten der Öffentlichkeit öfter und erfolgreicher aufzeigen müssen, dass die Ziele, für die wir die Konfrontation auf uns nehmen, gute Ziele sind. (…) Die Kommunikation der Regierung war nicht klar genug. Wir hätten viel mehr Geld und Aufmerksamkeit für geistige Werkstätten und Personen aufwenden müssen, die von dem liberalen Denken abweichen, welches die Medien dominiert. Wir hätten diesen in den Printmedien, den elektronischen Medien und so weiter einen grösseren Raum eröffnen müssen. Wir hätten die neuen Kanäle der ungarischen Öffentlichkeit eröffnen müssen, und das ist mehr als eine Medienfrage. Die Gründung von Heti Válasz war richtig, aber wir hätten mehr Zeitungen ins Leben rufen müssen. Das haben wir versäumt.“
In der Folge arbeitete Viktor Orbán in der Opposition nicht nur daran, eine grosse rechtsorientierte geistige Bewegung ins Leben zu rufen, sondern auch an der Erschaffung einer eigenen Medienbasis, so Àkos Tóth.
Orbán und sein Freund Lajos Simicska, den man damals für einen genialen Geschäftsmann hielt, überredeten die vom Fidesz geführten Städte, durch Anleihe-Emissionen, also Neuschulden ihrer Kommunen, Gelder für Fidesz-Parteizwecke zu beschaffen, insbesondere für eine stärkere Präsenz in den Medien. Zurück an der Regierung 2010 erliess Viktor Orbán den Kommunen diese Schulden wieder.
Zeitungen und Fernsehsender kamen unter die Kontrolle der Rechten. Im Rahmen eines besonderen Deals teilten die von Orbán angeführte Rechte und die regierenden Sozialisten 2009 die Frequenzen der beiden landesweiten Privatrundfunksender untereinander auf.
Beim zynischen, doch zweifellos effektiven Aufbau des Medienimperiums durch Fidesz kam laut Àkos Tóth der rechten Hand Orbáns, dem Hintermann in Macht- und Wirtschaftsfragen, eine entscheidende Rolle zu. Die zwei Männer erarbeiteten zusammen Strategie und Methoden, wie ihr System zukünftig unabsetzbar werden sollte.
Die zwei Jungs aus der Provinz hatten gemeinsam das Gymnasium besucht, zusammen Wehrdienst geleistet, zusammen als Jurastudenten am Bibó-Fachkolleg teilgenommen, zusammen das verhasste und bewunderte, gefürchtete und ersehnte Budapest erobert.
1993 wählte Fidesz Lajos Simicska zum Schatzmeister, der nach der Wende das Geld der Partei verwaltete und investierte und damit auch den Grundstein zur persönlichen Vermögensmaximierung der Familie Orbán legte. Im Frühjahr 1994 wurde das Staatsunternehmen Mahir, das sich mit Aussenwerbung befasste und über viele öffentliche Werbeflächen verfügte, privatisiert. Simicska stieg zunächst zum Vorstandsmitglied, später zum Miteigentümer von Mahir auf. Damit legte er die Grundlage zur Präsenz von Fidesz-Botschaften auf Plakat-Werbeflächen, was laut Àkos Tóth für die Partei bis heute von zentraler Bedeutung ist.
Die Partei sollte unabhängig von inländischen und ausländischer Gruppen sein. Dafür brauchte sie laut Lajos Simicska Geld. Bereits bis im Jahr 1996 hatte Simicska rund 60 als Fidesz-nah geltende Firmen gegründet. An 24 davon war er direkt beteiligt.
Zu den Aufgaben von Lajos Simicska gehörte es zudem, die Schulden, die Fidesz während der schwierigeren Jahre in der Opposition in verschiedenen Firmen angehäuft hatte, spurlos verschwinden zu lassen. Einen krassen Fall mit einem Dutzend Verlust-Firmen, die als Fidesz-nah galten und einfach zwei ausländischen Gastarbeitern überschrieben wurden, wurde von de Zeitung Népszabadság enthüllt. Lajos Simicska lud daraufhin eine Journalistin der Zeitung zu einem Gespräch ein, zu dem mehrere durchtrainierte Gestalten erschienen, die wie in Anzügen gekleidete Sicherheitspersonal wirkten.
Unter der ersten Regierung Orbán 1998 wurde Lajos Simicska Chef der ungarischen Steuerbehörde APEH. Nach Ansicht des international renommierten Ökonomen und einstigen Präsidenten der Ungarischen Notenbank, György Surányi, war Simicska seit der Wende der beste Fachmann auf diesem Posten. Simicska war auch derjenige, der seinen Vorsitz bei der Steuerbehörde angeblich – das sei bis zum heutigen Tage nicht bewiesen, so Àkos Tóth – mit der „langen Nacht der Bits“ begonnen habe. Damals drangen eine oder mehrere Personen in das IT-System der Behörde ein. Sie löschten oder manipulierten dort angeblich die Daten von mehreren, dem Fidesz nahestehen- den Firmen.
Simicska trat am 30. August 1999 vom Vorsitz der Steuerbehörde zurück. Nach dem Rücktritt blieb das damals noch recht be-scheidene Medien-Portfolio von Fidesz – die Tageszeitung Magyar Nemzet, der Rundfunksender Lánchíd Rádió und der Fernsehsender Hír TV – zwar noch in Simicskas Hand. Er selbst verschwand indes für lange Zeit aus der Öffentlichkeit.
Er machte Geschäfte. Neben der erwähnten Plakatfirma Mahir brachte er während dieser Zeit die Firma Közgép in Schwung, die nach dem Regierungswechsel 2010 zu einer bedeutenden Baubfirma wurde. Erst da stellte sich auch heraus, wie die Népszabadság aufdeckte, dass das Unternehmen in Wirklichkeit bereits Lajos Simicska selbst gehörte. Dieser sei zu einer grossen Erkenntnis gelangt: Während der ersten Regierungszeit, zwischen 1998 und 2002, waren Aufträge für grosse staatliche Investitionen outgesourct worden, üblicherweise an grosse Unternehen. Simicska vertrat die Ansicht, dass solche öffentlichen Aufträge – nach einer Rückkehr der Fidesz an die Regierung – nicht mehr an externe Firmen, sondern vertraute Unternehmen vergeben werden sollten. So könnte der Staat die meist aus Staats- und EU-Mitteln finanzierten Auftragsarbeiten jener Firma zuteilen, die bei der öffentlichen Ausschreibung gewonnen hatte.
Nachdem Orbán 2010 zurück an die Macht kam, war eine Zeitlang just Közgép die Firma, die vom Staat Auftragsarbeiten erhielt. Gehörten diese Gewinne Simicska? Oder der Partei? Oder einem Dritten? Laut Àkos Tóth währte die Erfolgsserie der Firma Közgép noch bis zum Sommer 2014, als die Beziehung zwischen Viktor Orbán und Lajos Simicska zerbrach. Es sei wohl kein Zufall, dass Simicska, der 2016 noch als der neuntreichste Mann Ungarns galt, heute nicht einmal mehr unter den ersten fünfzig reichsten Ungarn rangieren würde. Von den etwa fünfzig Firmen, die eindeutig mit seinem Namen in Verbindung standen, ist nur noch eine einzige in den Händen des Geschäftsmanns verblieben, das Agrarunternehmen Hárskúti Mezőgazdasági Zrt., das sich mit Ziegen- und Pferdezucht beschäftigt.
Die Mehrzahl der anderen Firmen von Simicska ist in den Besitz von Oligarchen wie Lőrinc Mészáros und László Szíjj übergegangen, die sich mit Viktor Orbán persönlich in Verbindung bringen lassen. Dass Simicska im Grunde genommen gezwungen war, sein Vermögen abzugeben, legt nahe, dass es wohl nie wirklich ihm gehörte, merkt Àkos Tóth an.
Dies sind nur wenige, gekürzte und dennoch detailreiche Infos zur frühen Zeit des Aufstiegs des (Medien-) Systems Orbán. Àkos Tóth befasst sich im Folgenden unter anderem mit der Übernahme der Medienfirma Index, mit Schein und Sein der Medienaufsicht, mit dem Kampf ums Internet und die Zähmung von Origo, mit Népszabadság und (dem Schweizer Medienhaus) Ringier, mit Selbstlosigkeit der Oligarchen, mit Gleichschaltung der Medien unter der Regierung Orbán, mit dem Schicksal der Öffentlich-Rechtlichen Fernsehsender, mit dem öffentlich-rechtlichen Radiosender und der Nachrichtenagentur MIT, mit dem Griff nach den privaten Fernsehsendern, mit der Scheinfreiheit geduldeter „oppositioneller“ Medien, mit Social Media Plattformen als Ventil der Opposition, mit Ungarns Abstieg in Rankings zur Medienfreiheit und vielem mehr.
Am Ende des Buches gibt es dennoch Hoffnung: Die ungarische unabhängige Presse hat im Jahr 2025 den gemein-samen Preis des International Press Institute (IPI) und des International Media Support (IMS), den Free Media Pioneer Award, gewonnen, mit dem jene Journalisten, Redaktionen und Medienteams ausgezeichnet werden, die im Bereich des unabhängigen Journalismus und der Pressefreiheit Bleibendes geleistet haben.
Àkos Tóth betont, gäbe es heute keine unabhängigen Medien in Ungarn, wüssten wir nichts über Viktor Orbáns Privatimperium und sein Traumschloss in Hatvanpuszta, nichts über den aussergewöhnlich plötzlichen Reichtum von Lőrinc Mészáros, Orbáns engem Freund, nichts darüber, warum die Staatspräsidentin Katalin Novák zum Rücktritt gezwungen wurde, nichts darüber, dass sie das Gnadengesuch eines Mannes unterzeichnete, der einem kinderschänderischen Leiter eines Kinderheims Beihilfe geleistet hatte, nichts über die Geschäfte von Lajos Simicska, ja wir wüssten im Grunde nichts über das System selbst.
Im Text erwähnt der Autor zudem, dass nach sechzehn Jahren Fidesz-Regierung die von Péter Magyar angeführte oppositionelle Tisza-Partei eine reale Chance hat (in Umfragen führt sie deutlich), das Orbán-Regime bei der Parlamentswahl vom 12. April 2026 zum Einsturz zu bringen. Ich würde dazu anfügen, dass das ungarische Wirtschaftswachstum 2025 nur 0,4% betrug, EU-Gelder für Ungarn zurecht zurückgehalten werden und die Inflation insbesondere bei Lebensmitteln in Ungarn seit der Corona-Pandemie bis heute um die 80% beträgt. Hinzu kommt der Unmut über die Korruption des Orbán-Regimes.
Unbedingt vor der ungarischen Wahl das Buch von Àkos Tóth lesen: Nach der Eroberung: Wie Autokraten Medien kontrollieren, Insiderchronik der Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn. Wahrheitsperlen Verlag, März 2026, 255 Seiten. ISBN-13: 978-3982786704. ISBN-10: 3982786703. Cookies akzeptieren – wir erhalten eine Kommission bei unverändertem Preis – und die Biografie bestellen bei Amazon.de.
Neben seiner Tätigkeit als Journalist hat der in Budapest lebende Àkos Tóth gemeinsam mit dem Politologen Zoltán Lakner als Co-Autor die Bände Rendszerváltás (Die Wende) und Volna itt egy ország (Es gäbe hier ein Land) veröffentlicht. Zudem war er Herausgeber des Bandes Frontsebészet (Frontchirurgie), der die Regierungszeit des ehemaligen Premierministers Gordon Bajnai aufarbeitet.
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Zitate und Teilzitate in dieser Rezension/Buchkritik von Àkos Tóth: Nach der Eroberung: Wie Autokraten Medien kontrollieren, Insiderchronik der Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn sind der besseren Lesbarkeit wegen nicht zwischen Anführungs- und Schlusszeichen gesetzt.
Rezension von Àkos Tóth: Nach der Eroberung: Wie Autokraten Medien kontrollieren, Insiderchronik der Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn vom 3. April 2026 um 14:24 Schweizer Zeit.